Baby-Shower mit Fussball-Power

Ok, manche würden vielleicht sagen, ihr übertreibt ja völlig. Wozu ein Baby-Shower? Wozu dieser Konsum? Machen besonders viele Sachen euer Kind etwa besonders glücklich? Nö, aber wir finden es eben schön. Wir werden doch nur einmal Eltern unseres ersten Kindes. Ich mag Traditionen und Feierliches und Stine hat einfach sehr viele Freundinnen, die schon seit Wochen darauf warten, endlich vorbeizukommen: Mit Babysöckchen, Häkelrasseln und Wanduhren ein Eulenform…

Happi-Happi mit Papi

Ich muss zugeben: Ich finde das toll. Meine Eltern sind auch extra angereist und meine Mutter hat 10 Lätzchen selbstbestickt mit so tollen Sätzen wie „Happi-Happi mit Papi“ und „Mei, soviel Brei“. Mir ist es übrigens gelungen, eine Schnullerkette mit Richards Namen zu basteln. Unter schnullerkette.de/fussball/flagge-deutschland habe ich alles gefunden, um mich kreativ auszutoben. Wer den Link anklickt, weiß auch schon, wovon ich mich habe inspirieren lassen… Ich bastel ja sonst nicht und überlasse die Deko Stine, aber diesmal wollte ich selbst ans Werk. Hat geklappt. Sieht gut aus. Man könnte auch sagen: Läuft bei mir.

Beim Luftballon aufblasen bekam ich allerdings einen roten Kopf und bei dem Versuch, die Farben der Ballons nach der Nationalflagge auszusuchen, hat Stine dann einen roten Kopf bekommen und mir andere Ballons vorgeschlagen, die mir aber fast noch besser gefallen. Wir haben überhaupt fast alle einen roten Kopf bekommen. Mein Vater, begeistert darüber, bald Großvater zu sein, kickt seit Tagen wie ein angehender Fussball-Profi (siehe Bild, übrigens von Tim).

Statt zu kochen, habe ich diesmal wie ein echter Weltmeister gebacken. 12 Fussballer-Cupcakes für 11 gute Feen und einen Fussballer. Dafür habe ich mich bereitwillig in den Supermarkt geschwungen und diese Zutaten erworben:

  • 150 g Toblerone
  • Fett (zum Einfetten)
  • 240 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 50 g Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 2 Eier
  • 200 g Vollmilchjoghurt
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 3 EL Puderzucker

 

Bevor ich losbacken konnte, musste ich schon einen Tag vorher Toblerone-Schokolade in kleine Stücke hacken. Macht Spass. Danach werden die zerhackten Schweizer Berge Ins Tiefkühlgerät gestellt. Am nächsten Tag geht es dann richtig los, der Backofen muss auf 175° vorheizen, das Muffin-Blech gefettet oder je 2 Papierförmchen ineinander gestellt werden. Das Mehl wird mit Backpulver, Salz und Zucker gemischt. Das Öl wird mit Eiern und Joghurt verrührt. Dann kommen Kochlöffel oder Schneebesen zum Einsatz, um die Mehlmischung unter die Joghurtmischung zu rühren, bis alles gut vermengt ist. Schließlich müssen auch noch die Toblerone-Stücke unter alles runtergematscht werden und die Masse in die Mulden des Muffin-Blechs oder die Papierförmchen gefüllt.

Backzeit im Ofen etwa 20 Minuten. Dann rechtzeitig, wichtig, herausnehmen, abkühlen lassen und mit Gefrierbeuteln im Kühlschrank verstauen. Der Soccer-Look entsteht durch das Marzipan in der Lebensmittelfarbe „grasgrün“, das mit Puderzucker verknetet und dann durch eine Knoblauch- oder Kartoffelpresse gedrückt wird, so dass sich grünes „Gras“ heraus schlängelt. Das „Marzipan-Gras“ kann man dann auf die Muffins drapieren und für den letzten Kick, eine Dekofahne in das Törtchen stecken. Olé!

Von Schnuller- zu Pullerparty

Die Vorfreude steigt also: Auf Richard und die Party zu seiner baldigen Ankunft. Es wird Schnuller regnen! Und dann, wenn Richard da ist, dann kommt die PULLERPARTY Nichts für Stine. Aber mal was Ungehäkeltes. Auch schön.

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Seid gegrüsst, Väter im Werden oder bereits Gewordene, ich bin Max-Ludwig, 43, verheiratet mit der wunderbaren Stine, die eigentlich alles besser kann als ich ...

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