eins zwei vater

Wir sind eins, zwei, drei Männer, die in Kürze auch Väter sind. Zum ersten Mal. Bis auf Kalle, der ist schon mal Vater geworden. Das ist aber schon 18 Jahre her. Seitdem ist viel passiert. Zum Beispiel haben wir uns kennengelernt: Kalle, Max-Ludwig und ich. Ich bin Tim. Das war vor sechs Wochen bei der Geburtsvorbereitung im berliner-hebammenladen.de, zusammen mit unseren Frauen Melli, Kalles Freundin, Stine, verheiratet mit Max-Ludwig und Meike, die gehört zu mir und andersherum.

Die Pankow-Connection

Wir waren uns sofort sympathisch, wohnen alle in Berlin-Pankow und werden im Abstand von wenigen Tagen Eltern. Zumindest laut Geburtsterminen. Das sind die drei Dinge, die wir auf jeden Fall gemeinsam haben. Ansonsten könnten wir unterschiedlicher nicht sein. Irgendwann in den letzten sechs Wochen ist uns das plötzlich klar geworden. Also Kalle, Max und am Ende sogar mir. Wir haben über unseren Nachwuchs, unsere Partnerinnen, Jobs, Wünsche für die Zukunft, Nachtleben in Berlin, ob´s das noch gibt, gequatscht und dabei gemerkt, wie verschieden unsere Ansichten und Lebensentwürfe sind. Das fanden wir aber gar nicht schlimm. Im Gegenteil: Wir finden es richtig spannend.

Die Geburtsstunde

Das war die Geburtsstunde unseres Väterblogs – die Stunde Null. Unsere Partnerinnen, die werdenden Mütter, gehören dazu, sind aber froh, dass wir ohne sie bloggen. Im Ernst. Sie haben allerdings dafür gesorgt, dass wir so gut es geht anonym bleiben. Wir respektieren das. Deshalb werden wir vor allem über die Erfahrungen des Vaterseins berichten. In Worten. Ohne Bilder von Kind, Kegel, Katzen. Dafür mit Illustrationen von unseren Charakterköpfen. Die hat Meike gemacht. Die Frau mit den vielen Talenten, die auch jeden Beitrag, wenn sie es schafft, Korrektur liest und ein bisschen an den Worten feilt. Es gibt also keine Fotos von uns, aber sonst eine Menge Bilder. Wir wollen es uns und euch auf diesem Blog ja so schön wie möglich machen. 😉 Damit ihr immer wieder kommt, mitlest, mitredet, eure Meinung sagt, Ideen bekommt (oder wir), uns weiterempfehlt.

Das Experiment

Wir wollen herausfinden: Wie definieren Väter ihre Rolle heute? Wie funktioniert aus ihrer Sicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Wann ist ein Vater ein guter Vater? Gibt es den perfekten Vater, den Superdaddy und wenn nicht – Überraschung – wie wird man der Vater, der zu einem passt … und zum Kind? Außerdem ist unser Blog ein kleines Experiment. Wir wollen einfach erzählen, uns die tollen und weniger tollen Momente von der Seele schreiben, euch unterhalten, berühren, kennenlernen. Mit Beiträgen zu allem, was aus unserer Sicht Sinn macht, wollen wir das Hineinwachsen in die Vaterrolle von Anfang an begleiten. Wir werden scharf beobachten und doch nicht alles so genau nehmen. Wir wollen hin und wieder Ratgeber wälzen, Kindersitze testen, Hörbücher vorhören, Sportarten vorstellen, Anlaufstellen verlinken… Startpunkt ist für alle drei derselbe: Der Berliner Hebammenladen, den wir nur empfehlen können und der runde Bauch unserer Frauen. Wir wollen unsere Unterschiede feiern und das Gemeinsame entdecken: die kleinen und die großen Schnittmengen.

Die Schnittmenge

Eines verbindet uns auf jeden Fall: Eine Menge Liebe zu unserer wachsenden Familie. Und auch das: Wir können es kaum erwarten, Väter zu werden. Es wäre schön, dieses Gefühl mit anderen Vätern zu teilen. Wir wollen noch mehr Väter (und natürlich auch Mütter) kennenlernen, die vielleicht sogar sagen: Was seid ihr denn für Freaks, Spießer, Machos? Her mit eurer Kritik, euren Erfahrungen, Ideen. Natürlich freuen wir uns auch über Lob. Ach Mann, wir freuen uns einfach auf alles, was kommt. Und wir danken Bernd für seinen Einsatz, uns webtechnisch zu beraten und zu unterstützen, damit unser Blog auch wirklich an den Mann/die Frau kommt. Danke, Bernd. Der weiß übrigens schon wie es geht: Er hat drei Kinder. In diesem Sinne –

Euer

MAX-LUDWIG, KALLE, TIM